
Im Jahr 2014 stieg unser geliebter Sportclub in die Bundesliga auf. Während das Team auf dem Feld drauf und dran war, die beste Saison in der Vereinsgeschichte zu spielen, schlossen sich einige motivierte junge sowie schon bekanntere Gesichter aus der Fanszene zu einer neuen Gruppe zusammen. Name und Logo wurden schnell gefunden und so hing beim Auswärtsspiel gegen die SV Ried am 23.11.2014 zum ersten Mal unsere Fahne am Zaun.
Es sollte jedoch ein sehr holpriger Start mit einigen Ungereimtheiten werden. Die Geschichte der Altacher Fanszene mit einigen neu gegründeten Gruppen und auch Fehlern unsererseits, machten uns das Leben zu Beginn sehr schwer. Nachdem die Gruppe zu schnell anwuchs, war nach kurzer Zeit klar, der eingeschlagene Weg muss neu durchdacht werden. So setzte man bereits nach wenigen Wochen einen drastischen Schritt.
Man verkleinerte die Gruppe auf den extrem motivierten harten Kern und stellte den Zusammenhalt untereinander vor alles andere. Dies sollte sich in weiterer Folge als die komplett richtige Entscheidung herausstellen. Nach dieser kurzen Anlaufzeit etablierte man sich in der Szene und wurde zu einem Teil, der nicht mehr wegzudenken ist. In den folgenden Jahren wuchs die Brüderschaft immer mehr und entwickelte sich stetig.
Was die Zusammenarbeit mit den anderen beiden Gruppen betrifft, gibt es in weiterer Folge nahezu nur Positives zu berichten. Von Choreos über Auswärtsfahrten bis hin zu sonstigen Aktionen außerhalb des Spieltags. Das Miteinander im Rahmen des Dachverbandes "Altacher Jungs" klappte beinahe immer reibungslos. Gemeinsam steht man als Einheit hinter dem SCRA und versucht ihn im Rahmen der Möglichkeiten bestmöglich zu supporten.
Vor allem das leidige Thema mit den Stadion- bzw. Hausverboten macht uns dies jedoch nicht immer leicht. Die Choreo zum 5-jährigen Bestehen konnte deswegen beispielsweise nicht wie beabsichtigt ausgeführt werden. Stattdessen musste umgeplant werden. Das Ergebnis: Zwei kleinere Choreografien und drei Pyroshows in Innsbruck gegen Wattens. Auch wenn das Jubiläum nicht wie erhofft im heimischen Schnabelholz gefeiert werden konnte, stellte es doch ein Highlight in der noch jungen Geschichte der Gruppe dar, an das wir noch länger mit Freude zurückdenken werden.
In Zukunft werden wir natürlich weiterhin daran interessiert sein, dass sich die Stimmung im Schnabelholz weiter verbessert. Dazu sind wir jederzeit offen für neue Ideen und Vorschläge. Scheut euch nicht uns im Stadion anzusprechen.